Schluss mit den staatlichen Angriffen auf die türkischen Revolutionäre!

Wir dokumentieren den Aufruf des „Bündnis gegen imperialistische Aggression“:

Demonstration am 17. Juli S-Bahn Sternschanze um 17.30 Uhr

Dieses Jahr haben die Imperialisten damit begonnen eine großangelegte Repressionskampagne gegen türkische revolutionäre und demokratische Vereine und Organisationen zu starten. Am 15. April wurden in Deutschland und anderen europäischen Ländern Aktivisten der Konföderation der Arbeiter aus der Türkei in Europa (ATIK) verhaftet, ihre Räumlichkeiten verwüstet und ihr Eigentum beschlagnahmt. Die Gefangenen in Deutschland sitzen bis heute im Knast, aufgrund willkürlicher Vorwürfe nach den „Anti-Terror“ Paragraphen 129 a und b. Am 6. Mai setzte der deutsche Staat seine Angriffe fort, indem er die revolutionäre türkische Zeitung Yürüyüs verbot, die in der Türkei legal verteilt wird, und daraufhin großangelegte Durchsuchungsaktionen in Vereinen vornahm, bei denen er wieder Eigentum beschlagnahmte. Dass die erneuten Angriffe der deutschen Imperialisten auf türkische Revolutionäre in Komplizenschaft mit den türkischen Reaktionären und ihrem Anführer Erdogan stattfinden zeigt auch der Angriff auf die Föderation der Demokratischen Rechte (DHF) in der Türkei am 27. Mai, bei dem 22 Mitglieder verhaftet und Vereinsräume verwüstet wurden. Diese Angriffe sind nichts neues, schon seit Jahren sollen politische Gefangene aus der Türkei und Kurdistan wegen §129 a und b Verfahren in deutschen Knästen verrotten. Und in den türkischen Knästen stehen für die gefangenen Genossen Folter und Misshandlung auf der Tagesordnung. Doch auch wenn es an sich nichts neues ist, so stellen die erneuten Angriffe den Beginn einer Offensive und einen Rundumschlag der Imperialisten und ihrer Handlanger, die vor der Freiheit der Völker zittern, dar. Die Angriffe sind auch die Antwort der Imperialisten auf die sich immer wieder zuspitzenden Volkskämpfe in der Türkei, wie beispielsweise bei den Kämpfen in Gezi 2013, bei denen unterschiedliche oppositionelle Kräfte Seite an Seite gegen den türkischen Staat kämpften, der dabei Berkin Elvan ermordete. Diese imperialistische Aggression gegen die türkischen Revolutionäre  und demokratischen Grundrechte muss entschieden bekämpft werden und in dieser Zeit der Repression müssen alle aufrichtigen Revolutionäre zusammen stehen! Alle politischen Gefangenen müssen freigelassen werden, das beschlagnahmte Eigentum muss zurückgegeben werden und die Verbote aufgehoben werden!

Weg mit §129 a und b!
Freiheit für alle politischen Gefangenen!
Schulter an Schulter gegen Faschismus!
Hoch die internationale Solidarität! – Solidarität heißt Widerstand!

 

Bündnis gegen imperialistische Aggression

Bericht zum 8. März 2015

hh0Seit vorletztem Jahr haben wir als Teil der Durchsetzung des proletarischen Feminismus innerhalb der revolutionären Bewegung der BRD großen Wert darauf gelegt ein kraftvolles Kontingent auf der 8. März Demo in Hamburg zu organisieren. Als Teil der Entwicklung unserer Arbeit haben wir dieses Jahr in Absprache mit Genossinnen und Genossen in Berlin und Köln beschlossen den Schwerpunkt unserer  Arbeit in die Arbeiterviertel selbst zu legen. Wir haben deswegen eine systematische Kampagne in den Wochen vor dem 8. März und auch am 8. März selbst in den Arbeitervierteln in Berlin, Hamburg und Köln durchgeführt. In diesen drei Städten haben wir auch an den unterschiedlichen Demonstrationen teilgenommen. Bei der Demonstration in Hamburg waren wir Teil des Bündnisses, das die Demo organisiert hat, trotzdem konnte sich eine Hauptparole der Demonstration durchsetzen welche wir nicht teilen und deswegen war unsere Teilnahme an er Demonstration begrenzter als wir gehofft hatten. Wir hoffen und glauben, dass wir durch eine aktive Debatte und gemeinsame Praxis in der Zukunft eine höhere Einheit auf prinzipieller Grundlage mit unseren Bündnisgenossinnen erreichen können.

Wir finden es wichtig zu betonen, dass der proletarische Feminismus niemals eine moralische Frage über den moralischen Charakter der Frauen war oder sein wird, sondern eine Kriegserklärung gegen das Patriarchat und das diejenigen, die über Frauenkampf ohne Kampf gegen Patriarchat, ohne Kampf gegen die Unterdrückung der Frauen durch die Männer reden das ABC des Marxismus nicht verstanden haben und das eine Praxis, wie wir schon mit aller Deutlichkeit gesehen haben, die sich auf einer solchen Theorie basiert nur dazu führt, dass der „Frauenkampf“ ein Aushängeschild wird und in der Praxis die Genossinnen zu Ehefrauen, Müttern, Geliebten oder irgendwelchen anderen Bezeichnungen degradiert werden, was sie alle gemeinsam haben, um das in der lingua franca des Imperialismus auszudrücken: „Sidekicks“. Ein Standpunkt den wir nur auf das schärfste zurückweisen können.

– Rotes Frauenkomitee Hamburg
8. März 2015

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[Hamburg] Veranstaltung zu §129b

Am Freitag, den 20. Dezember, um 19 Uhr findet im Rahmen unseres SoL*Café eine Veranstaltung des „Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen“ zum §129b im Internationalen Zentrum B5 statt.

Ort: Brigittenstraße 5, 20359 Hamburg

Der Einladungstext vom Netzwerk:

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Informations- und Diskussionsveranstaltung zu den Aufständen der Arbeiterjugend in Schweden

Berlin:
Freitag | 30. August | 19 Uhr | Mehringhof | Blauer Salon | Gneisenaustrasse 2a | 10961 Berlin
Hamburg:
Samstag | 31. August | 16:00 Uhr | Internationales Zentrum B5 | Brigittenstr. 5 | 20359 Hamburg
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Internationaler Aktionstag zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien

Wir dokumentieren hier den Bericht des Bündnis gegen 
imperialistische Aggression:
die englische Version findet sich hier: -KLICK-
spanisch: -KLICK-

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Kaypakkaya Gedenk-Demonstration 2013 in Hamburg

Ein Foto und ein Bericht von türkischen/kurdischen Genossen (unsere Übersetzung ins deutsche findet ihr jetzt am Ende des Artikels)

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Konferenz zur Unterstützung des Volkskrieges in Indien

Internationalist gathers in Hamburg in Support of the People’s War in India

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On the 24th of November the International Conference in Support of the People`s War in India took place in the city of Hamburg, Germany. Following the joint Call of the International Committee to Support of the People`s War in India and the Hamburg based League against Imperialist Aggression, internationalists form different parts of the world came together to exchange views on who to develop the international work in support of the struggle of the Indian people against imperialism, semi-feudalism and bureaucratic capitalism. Delegations, organizations and individuals from Afghanistan, Austria, Brazil, Canada, Columbia, France, Germany, Holland, Iran, Italy, Kurdistan, Norway, Palestine, Peru, Philippines, Spain, Sri Lanka, Sweden, Switzerland, Turkey, the United Kingdom and many other countries participated in the Conference. Some 300 hundred persons attended the event.

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